Bücher und E-Books im direkten Vergleich

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Immer häufiger sieht man Menschen verträumt durch die Straßen gehen. Doch das, worauf sie blicken, und was sie in ihren Händen halten sind häufig gar kein Tablet-PC, sondern ein elektronisches Buchlesegerät. Oder einfacher gesagt: E-Book-Reader. Sie sind momentan der absolute Trend und oft so klein, dass sie sogar in die Hosentasche passen. Langsam stellt sich die Frage, ob die Zeiten von Buchstützen in unseren Regalen endgültig vorbei sind? Kann das digitale Buch das „Echte“, gedruckte Buch, komplett ersetzten?

Moderner, schlanker, leichter, digital

Unter dem Begriff E-Book versteht man fast alle Arten von Schriften, die in digitaler Form vorhanden sind. Es zählen dazu Texte, die den Eindruck eines Buch imitieren wollen, also das Umblättern von Seiten, oder die einfache Kopie eines Textes, de nur mit speziellen Abspielgeräten gelesen werde kann. Seit Ende der 90er Jahre sind diese auf dem Markt und so ein E-Book-Reader ist einfach zu verstauen. Wobei gesagt seien muss, dass der Kauf eines Solchen Gerätes nicht automatisch eine ganze Bibliothek beinhaltet. Jedoch ist es erheblich widerstandfähiger, als vielleicht zunächst angenommen. Ebenso praktisch ist Tatsache, gleichzeitig mehrere Bücher mitnehmen zu können, ohne mehr Stauraum zu benötigen. Dateien haben kein Gewicht und werden es auch in Zukunft nicht haben. Ein E-Book-Reader wiegt heute oft nicht mehr als 200 Gramm.

Was lange währt bleibt gut

Bei echten Büchern hingegen wiegt jede Seite. Da summieren sich, je nach Seitenzahl, mal ganz schnell ein paar Kilos. Aber auch andere Eigenschaften sind nur schwer in digitaler Form nachzumachen. Etwa das Markieren von Textpassagen in einer grellen Farbe . Von Anmerkungen oder Randnotizen ganz zu schweigen. Ebenso wie die so genannten Eselsohren, die auf einen E-Book-Reader nicht übertragbar sind. Aber der Geruch von neuen, unbenutzten Büchern, den so viele Leser lieben, wird ein E-Book nie bieten können, soviel steht fest. Ebenso ein ganz klarer Nachteil von E-Books, ist natürlich ihre Abhängigkeit vom Strom. Ohne ihn kann man nicht Lesen. Ist der Akku leer oder gibt es einen Stromausfall, hat also das alte klassische Buch ganz klar die Nase vorn. Einfach eine Kerze anzündet schon kann man andere Welt eintauchen.

Bild: panthermedia.net Anton Maltsev

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